Unternehmenswissen & RAG

Wissen im Unternehmen.
Mit RAG erschließen.

Antworten mit nachvollziehbaren Quellen statt einer weiteren Ablage: DAXS verbindet Dokumente, Suche und Sprachmodelle zu einer Wissenslösung, die Aktualität und vorhandene Zugriffsrechte berücksichtigt.

Eine Arbeitssituation mit Tablet, Checkliste und persönlicher Erklärung.
Vorhandenes Wissen nutzbar machen

Die Antwort soll zu Ihren freigegebenen Quellen führen.

Eine Arbeitsanweisung liegt im Dokumentenmanagement, ein technischer Hinweis in der internen Dokumentation und die letzte Ergänzung in einem Ticket. Eine passende Wissenssuche kann diese Quellen erschließen und Antworten verständlich zusammenstellen. DAXS plant und integriert solche Lösungen einschließlich Datenimport, Suche, Benutzerrechten und laufender Pflege.

Retrieval-Augmented Generation, kurz RAG, verbindet eine Suche mit einem Sprachmodell. Die Suche findet passende Inhalte; das Modell erhält ausgewählte Textteile als Kontext und formuliert daraus eine Antwort. Im üblichen RAG-Ablauf werden dafür die Modellgewichte nicht mit jedem neuen Dokument trainiert. Wissensbestand und Antwortmodell bleiben unterschiedliche Bausteine.

Interne Dokumentation

Freigegebene Handbücher und Betriebsanweisungen leichter finden, eine passende Passage zusammenfassen und die Fundstelle öffnen.

Supportwissen

Bekannte Lösungswege für eine Anfrage auffinden und als prüfbaren Antwortentwurf vorbereiten. Kunden- und Mandantengrenzen bleiben Teil der Suche.

Arbeitsabläufe

Informationen aus geeigneten Projektunterlagen oder Richtlinien für einen konkreten Arbeitsschritt zusammenführen. Die fachliche Freigabe richtet sich nach dem Anwendungsfall.

Vom Dokument zur Antwort

Import und Abfrage sind zwei gepflegte Datenwege.

Beim Import werden Inhalte, Quellbezug und Rechte aufbereitet. Bei einer Frage bestimmt der Dienst die Benutzeridentität und sucht innerhalb des erlaubten Bestands. Erst die passenden, zugelassenen Treffer werden für die Antwort zusammengestellt.

Dokumente werden aufbereitet und indexiert; eine berechtigungsgefilterte Suche liefert zugelassenen Kontext für Antworten mit Quellen.
Import und Anfrage sind getrennte Abläufe. Rechtefilter greifen vor der Übergabe an das Modell; Änderungen und Löschungen werden mit den Quellen abgeglichen.

Die Architektur kann mit lokalen oder externen Modellen umgesetzt werden. Für Embeddings, Reranking und Antwortgenerierung werden die zulässigen Datenwege jeweils getrennt geprüft. Ein lokal gespeicherter Suchindex bedeutet noch nicht, dass auch alle späteren Verarbeitungsschritte lokal stattfinden.

Quellen sinnvoll aufbereiten

Gute Suche beginnt vor dem ersten Prompt.

Ein Dokumentimport liest mehr als einen Dateinamen ein. Wir prüfen unterstützte Formate, Texterkennung, Tabellen und nachvollziehbare Dokumentstruktur. Unnötige Duplikate oder alte Entwürfe sollten nicht unbemerkt mit einer aktuellen Arbeitsanweisung konkurrieren.

SchrittAufgabeWichtiger Zusammenhang
Import und BereinigungGeeignete Quellen anbinden, Inhalte extrahieren und strukturiert aufbereiten.Quell-ID, Version, Zeitstand und Eigentümer erhalten; Fehler und nicht lesbare Dokumente sichtbar machen.
ChunkingDokumente in sinnvoll nutzbare Abschnitte gliedern.Überschriften, Tabellen und fachlichen Zusammenhang beachten. Jeder Abschnitt braucht den Bezug zur Quelle und deren Rechte.
Embeddings und IndexInhalte für semantische Suche repräsentieren und mit Suchmetadaten speichern.Embedding-Modell und Indexstand zusammen versionieren. Vektoren und abgeleitete Daten können ebenfalls schützenswert sein.
Hybride SucheSemantische Ähnlichkeit mit geeigneter Volltext-/Stichwortsuche kombinieren.Exakte Produktnummern oder Fachbegriffe und sinngemäße Fragen haben unterschiedliche Suchbedürfnisse.
Auswahl und RerankingZulässige Treffer für die konkrete Frage ordnen und begrenzen.Nur berechtigte Informationen an einen zusätzlichen Reranker weitergeben; Dienst und Datenfreigabe berücksichtigen.
Antwort und FundstellenBegrenzten Kontext an das Modell übergeben, verständlich antworten und Quellen verknüpfen.Fundstelle, Version und Benutzerzugriff müssen zum Ergebnis passen. Eine Quellenangabe allein beweist nicht, dass jede Aussage daraus korrekt abgeleitet wurde.
Zugriff vor der Kontextweitergabe prüfen

Die Wissenssuche darf vorhandene Rechte nicht umgehen.

Ein Mitarbeiter ohne Zugriff auf ein Dokument darf dessen vertrauliche Inhalte auch nicht über eine Zusammenfassung erhalten. Deshalb kommt der Benutzer- und Gruppenkontext aus einer vertrauenswürdigen Anmeldung. Die Anwendung darf sich nicht auf einen vom Modell angegebenen Benutzernamen oder einen frei mitgeschickten Suchfilter verlassen.

Je nach Quellsystem und Suchplattform können übernommene ACLs, serverseitig gesetzte Filter oder zusätzliche objektbezogene Prüfungen eingesetzt werden. Bei besonders abgegrenzten Datenbeständen kann eine getrennte Indexstruktur sinnvoll sein. Entscheidend ist die gesamte Kette: Import, Rechteabbildung, Suche, Trefferweitergabe, Caches und tatsächlich geöffnete Quelle.

Fehlende Rechte werden nicht durch einen guten Prompt ersetzt.

Bei unklarer Identität, fehlenden Berechtigungsinformationen oder nicht mehr gültigen Freigaben muss der Datenweg entsprechend dem vereinbarten Schutzkonzept schließen. Dokumenttext gehört erst nach erfolgreicher Prüfung in Reranker und Modellkontext. Auch Trefferlisten, Dateinamen und Antwortcaches dürfen keine fremden Informationen verraten.

Wir testen ausdrücklich getrennte Benutzerrollen, entzogene Gruppenrechte und fremde Mandanten. Eine Dokumentenquelle kann außerdem manipulierte Anweisungen enthalten. Diese werden als Quellinhalt behandelt und vergeben keine Werkzeugrechte. Soll die Wissenssuche auch Aktionen auslösen, bekommt sie eine getrennt geplante kontrollierte Schnittstelle.

Wissen aktuell halten

Neue Inhalte, Löschungen und Rechteänderungen gehören zusammen.

Ein einmal eingelesener Ordner bleibt nicht automatisch aktuell. Wir legen fest, wie Änderungen erkannt, Fehler wiederholt und veraltete Einträge entfernt werden. Dazu gehören sowohl neue Versionen als auch gelöschte Dateien, entzogene Rechte, geänderte Freigabelinks und das Ausscheiden von Mitarbeitern.

  • Synchronisierung: geeignete Konnektoren, Ereignisse oder geplante Abgleiche mit nachvollziehbarem Bearbeitungsstand.
  • Quellbezug: stabile IDs und Versionen, damit Fundstellen nicht versehentlich auf einen anderen Dokumentstand zeigen.
  • Löschkonzept: betroffene Indexabschnitte, Embeddings und Caches berücksichtigen; Aufbewahrungsregeln für Sicherungen getrennt abstimmen.
  • Betrieb: ausgefallene Importe, fehlerhafte Rechteübernahme und unerwartet alte Daten erkennen können.

Auch die Behandlung eines veralteten oder nicht erreichbaren Quellsystems wird vereinbart. Eine Warnung, eine begrenzte Antwort oder das vorübergehende Aussetzen betroffener Bestände kann je nach Schutzbedarf passender sein als eine scheinbar aktuelle Auskunft.

Fachlich abnehmen

Trefferqualität und Antwortqualität getrennt prüfen.

Eine flüssig formulierte Antwort kann auf einer falschen oder unvollständigen Fundstelle beruhen. Wir prüfen deshalb, ob die Suche die benötigten Informationen überhaupt findet, ob der erlaubte Kontext ausreicht und ob die Antwort diese Informationen korrekt wiedergibt.

Bekannte Frage

Eine freigegebene Frage mit belegter Fundstelle. Gefundene Passage, richtige Version und fachlich passende Antwort gemeinsam prüfen.

Keine passende Quelle

Das System soll fehlende Informationen erkennbar machen und einen sinnvollen Rückweg anbieten, statt eine scheinbar belegte Antwort zu erfinden.

Verbotene oder alte Quelle

Ein Benutzer mit anderen Rechten sowie eine zurückgezogene Fassung. Weder Dokumentinhalt noch unzulässige Hinweise dürfen über Antwort oder Cache erscheinen.

Ein geeigneter Fragenbestand enthält auch Widersprüche, mehrsprachige Begriffe, Tabellen und ungewöhnliche Dokumentformate. Änderungen an Chunking, Embeddings, Suchstrategie oder Modell werden dagegen erneut geprüft. RAG kann Informationen besser zugänglich machen; unvollständige Quellen und fehlerhafte Antworten bleiben mögliche Grenzen.

Ein überschaubarer Einstieg

Mit einem geeigneten Wissensbereich beginnen.

DAXS nimmt Datenquellen, Rechte und typische Fragen auf, entwickelt die Import- und Suchstrecke und bindet eine passende Anwendung an. Eine begrenzte Auswahl guter Unterlagen mit klaren Eigentümern ist für einen Pilot oft hilfreicher als sofort der gesamte Dateibestand.

Als Ergebnis erhalten Sie einen nachvollziehbaren Aufbau mit freigegebenen Datenwegen, einem prüfbaren Fragenbestand und dokumentierten Aufgaben für Synchronisierung, Pflege und Betrieb. Ob die Inferenz lokal oder extern erfolgt, wird im Infrastrukturvergleich geklärt. Die Einführung am Arbeitsplatz berücksichtigt Benutzer, Schulung und Nutzungsregeln.

Für die erste Besprechung hilfreich

Ein abgegrenzter Dokumentenbereich, zuständige Ansprechpartner, typische Fragen und das bestehende Berechtigungskonzept. Vertrauliche Dateien werden erst über einen abgestimmten geschützten Weg bereitgestellt.

Häufige Fragen

Das klären wir im Gespräch.

Ist RAG dasselbe wie ein trainiertes Unternehmensmodell?

Nein. RAG ruft zur Anfrage passende Dokumentteile ab und stellt sie dem Modell als Kontext bereit. Die Modellgewichte werden dadurch nicht automatisch verändert. Qualität von Suche, Quellen und Antwortmodell muss gemeinsam geprüft werden.

Wie bleiben vertrauliche Dokumente geschützt?

Identität und zulässige Dokumentrechte müssen schon bei der Suche und vor der Kontextweitergabe durchgesetzt werden. Anschließend gelten die Rechte auch für angezeigte Quellen. Die Prüfung umfasst außerdem Indizes, Zwischenspeicher, Exporte und Protokolle.

Was passiert mit geänderten oder gelöschten Unterlagen?

Die Lösung braucht einen festgelegten Abgleich mit den Quellen. Änderungen, Rechtewechsel und Löschungen müssen in Suchindex und betroffenen Zwischenspeichern ankommen. Veraltete oder nicht mehr erlaubte Inhalte dürfen nicht weiter als aktueller Kontext dienen.

Verhindern Quellenangaben falsche Antworten?

Sie erleichtern die Kontrolle, garantieren aber keine richtige Aussage. Die Antwort kann eine Fundstelle falsch verstehen oder unpassend zusammenfassen. Deshalb testen wir Quellenabdeckung, Zitiergenauigkeit, Widersprüche und den Umgang mit fehlenden Informationen.

Kann ein kleiner Dokumentbestand als Pilot dienen?

Ja. Ein klar abgegrenzter, gepflegter Bestand mit echten Fragen und bekannten Berechtigungen eignet sich häufig besser als ein sofortiger Gesamtimport. Aus den Ergebnissen ergibt sich, welche Quellen, Suchverfahren und Betriebsabläufe als Nächstes benötigt werden.

Sicherheit der gesamten Wissenskette

Auch Titel, Auszüge und Caches brauchen Rechte.

Berechtigungen müssen vor der Übergabe an das Modell wirksam sein. Die Prüfung umfasst Trefferlisten, Vorschauen, Zitate, Originalabruf und Antwort-Caches. Gruppenwechsel und entzogene Freigaben werden mit Negativtests nachvollzogen. Ein freigegebener Suchindex darf nicht zu einem gemeinsam genutzten Vollzugriff auf vertrauliche Quellen werden. Die eigenständige Sicherheitsseite erklärt dazu Oversharing, falsch erteilte Rechte und aktuelle Microsoft-Kontrollen.

KI-Sicherheit und AI Oversharing vertiefen

Von der Aufgabe zur passenden Lösung

Besprechen wir Ihren Anwendungsfall.

Was soll einfacher werden, welche Daten sind beteiligt und welche Systeme sind bereits vorhanden? Daraus entwickeln wir einen sinnvollen Einstieg und einen überschaubaren nächsten Schritt.

Einfach erklärt

Die Wissenssuche sucht zuerst passende Stellen in freigegebenen Unterlagen. Die KI formuliert daraus eine Antwort und zeigt die Quellen. DAXS richtet die Suche ein und achtet auf Zugriffsrechte, Änderungen und gelöschte Dokumente.